Madrid

Madrid

Kulinarisch hat Madrid in Spanien nach einer kurzen Auszeit, Barcelona wieder den Rang abgelaufen. Das liegt an der Mischung aus neuen Kreationen und dem Festhalten an heißgeliebten Klassikern. Inzwischen kochen viele …

… Meisterköche in Madrid. Am leckersten isst man aber, wie ich finde, in den vielen kleinen Restaurants, von denen es um die 15.000 geben soll.

Hauptbestandteile eines Madrider Gerichts sind Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Das Geheimnis liegt in der Frische. Obwohl Madrid im Binnenland liegt, gibt es hier den besten Fisch von ganz Spanien. Die feinste Ware wird täglich ganz frisch für die Hauptstadt ausgesucht und vor den Toren der Stadt, auf einem der größten Fischmärkte der Welt, verkauft. Dazu bestes Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräuter – in Kastilien kocht man nicht mit Schnickschnack. Dieser pure Geschmack ist es, der die Madrider Küche ausmacht.

Reiseempfehlung Madrid

Nichts falsch machen kann man mit Boquerones, kleinen frittierte Sardinen, Albóndigas, leckeren Fleischbällchen, Sepia a la Plancha, gegrilltem Tintenfisch oder Croquetas, verschieden gefüllten Kartoffelkroketten. Auch die Liebhaber der süßen Sachen kommen in Madrid nie zu kurz. Fast rund um die Uhr gibt es Schokoladen- oder Apfeltarte sowie diverse Süßspeisen. Klassiker wie Churros, knusprig ausgebackene salzige Teigkringel die in heiße Schokolade getaucht werden, sollte man dort essen, wo der Kakao dickflüssig wie heißer Pudding ist.

Empfehlen möchte ich besonders den geheimen Garten im Universitätsviertel. Im „El jardin secreto“ bekommt man Carpaccio vom Zebra oder der Giraffe, traditionellen Bacalao, Stockfisch oder geschmortes Schwein. Alle Zutaten sind Bio und die Speisen werden ganz frisch zubereitet. Dazu gibt es eine ausgefallene Getränkekarte und eine Dessertkarte mit Desserts wie Orgasmo multiple oder Orgasmo por Chocolate.

Sehr gut gegessen haben wir auch in der „Botelleria de Maxi“, einer typischen Bar mit wenigen Tischen und exzellenter Küche in der Cava Alta nahe der Puerta del Sol. Besonders lecker war der „Rabo de Toro“, eine Art geschmorter Ochsenschwanz, zusammen mit dem Hauswein und dem leckeren Brot ein Hochgenuss.

Für eine Auszeit von der quirligen Innenstadt bietet sich ein Picknick im wunderschönen Stadtpark El Retiro an. Alles was man dafür braucht, bekommt ihr auf dem Weg dorthin. Ich würde Tapas, wie Datteln im Speckmantel, frisches Brot, eingelegte Oliven und Wein einpacken. Dazu einen guten  spanischen Wein. Wer nicht einkaufen möchte, findet im Park auch diverse Kioske mit frischen Kartoffelchips, Restaurants und gemütliche Cafés.

Viel Vergnügen!

 

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